Leipzig Science Network

Das Netzwerk des Wissenschaftsstandortes Leipzig

„Transfer ist kein Selbstläufer"

futureSAX-Transfer-Interview mit Prof. Dr. Thomas Lenk, Prorektor für Entwicklung und Transfer der Universität Leipzig

 

futureSAX: Die Universität Leipzig blickt auf eine über 600-jährige Tradition zurück und ist damit die zweitälteste Universität Deutschlands. Heute wird an 14 Fakultäten und über 130 Instituten in nahezu allen Wissenschaftsbereichen gelehrt und geforscht. Prof. Lenk, welche Forschungsfelder sind für die Universität Leipzig zukünftig besonders wichtig?

Prof. Dr. Lenk: Die Fächervielfalt an der Uni Leipzig, von Afrikanistik bis Zahnmedizin, ist tatsächlich eine Besonderheit und nicht nur in Sachsen ein echtes Alleinstellungsmerkmal. Das allein würde die Stärke des Wissenschaftsstandortes aber sicherlich nur unzureichend beschreiben: Der eigentliche Mehrwert entsteht gerade durch die Überschreitung von Fächergrenzen.

Der Erfolg dieser Form der einrichtungsübergreifenden Zusammenarbeit ist charakteristisch für die drei strategischen Forschungsfelder der Uni Leipzig: Intelligente Methoden und Materialien, Nachhaltige Grundlagen für Leben und Gesundheit und Veränderte Ordnungen in einer globalisierten Welt. Hieraus haben sich wiederum drei übergeordnete Themen entwickelt: Biodiversität, Zivilisationskrankheiten und Globalisierungen. Dabei sind Geistes- und Sozialwissenschaften, Lebenswissenschaften sowie Medizin und Naturwissenschaften in inter- und transdisziplinärer Zusammenarbeit jeweils zu etwa gleichen Teilen mit eingebunden, um Grundlagen- und angewandte Forschung sowie deren Transfer in die Gesellschaft voranzubringen.

 

futureSAX: Im Hochschulentwicklungsplan und der Transferstrategie der Universität Leipzig wird vom „Leipziger Weg“ gesprochen. Was zeichnet diesen Weg aus?

Prof. Dr. Lenk: Der Leipziger Weg beschreibt die wichtigsten Parameter der dynamischen Entwicklungsplanung und Weiterentwicklung erfolgreicher Forschungsthemen an der Uni Leipzig. Auch er setzt auf Interdisziplinarität und Verbundbildung. Die wichtigsten Phasen dieses Weges sind Emergenz, also die Identifikation und Förderung ganz neuer Forschungsfelder, Profilierung und Aggregation, also die thematische Festigung und gezielte Zusammenführung emergenter Felder als Nukleus zur Einwerbung von Verbundprojekten, und schließlich Synthese, also der Aufbau international sichtbarer und konkurrenzfähiger, integrativer Zentren.

Natürlich wird nicht jedes Emerging Field diese letzte Ausbaustufe erreichen. Deshalb ist der Leipziger Weg als Zyklus konzipiert, bei dem zu jedem Zeitpunkt ein neuer Zyklus losgetreten werden kann. Jede Phase des Prozesses kann also gleichzeitig Ausgangspunkt neuer, wissenschaftlicher Fragestellungen und Wachstumskerne sein, sodass Vielfalt erhalten bleibt und ausgebaut wird und eine Vielfalt thematischer und methodischer Ansätze entsteht, aus der auch die großen Forschungsverbünde wieder schöpfen können.

Was möglicherweise klingt wie die Beschreibung eines theoretischen Ideals funktioniert hier in Leipzig tatsächlich bereits sehr gut!

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Mit der über 600-jährigen Geschichte ist die Universität Leipzig der zentrale Akteur der Wissenschaftsregion Leipzig und als Gastgeberin bestens geeignet, um erfolgreiche Best Practice Beispielen des sächsischen Wissens- und Technologietransfers kennenzulernen. Im Vorab-Interview mit Prof. Dr. Thomas Lenk, Prorektor für Entwicklung und Transfer sprachen wir über den „Leipziger Weg“. (Foto: Christian Hueller)

 

 

futureSAX: Prof. Lenk, unter dem Begriff „Third Mission“ rückt der Austausch und Transfer zwischen Wissenschaft und Gesellschaft immer stärker in den Fokus von Hochschulen. Welches Verständnis von Transfer verfolgt die Universität Leipzig?

Prof. Dr. Lenk: Als Transfer bezeichnen wir den dialogischen Austausch zwischen Universität und Gesellschaft, insbesondere zwischen Universität und Wirtschaft, Politik, Kultur und Zivilgesellschaft, wobei beide Seiten gleichermaßen profitieren sollen. Der Transfer kann sich dabei über Formate und Wege vollziehen, etwa in Form gemeinsamer Forschungs- und Entwicklungsarbeit, über Formate der wissenschaftlichen Weiterbildung, Politikberatungen oder die öffentliche Wissens- und Wissenschaftskommunikation.

Ob dieser Fokus für die Hochschulen tatsächlich so neu ist, weiß ich gar nicht. Das Selbstverständnis der Uni Leipzig als Wegbereiterin, Impulsgeberin und Gestalterin regionaler und globalisierter Wissensgesellschaften würde ich jedenfalls nicht als neu bezeichnen wollen.

Neu sind aber sicherlich die deutlichen Impulse, die die Hochschulen durch ein wachsendes, öffentliches Interesse, gesteigerte Erwartungen und die gesteigerte Bereitschaft der Politik zur Unterstützung dieser Themen erfahren.

 

futureSAX: Welche Instrumente zur Stärkung des Transfers haben Sie bereits erfolgreich etabliert?

Prof. Dr. Lenk: Transfer ist natürlich nach wie vor kein Selbstläufer. Deshalb braucht es handlungsfähige Strukturen und Instrumente, um ihn zu steuern und erfolgreich zu machen. Die Instrumente sind dabei so vielfältig, wie die Formen und Wege des Transfers selbst. Ich will beispielhaft dennoch einige nennen:

Als echtes Erfolgsbeispiel kann sicher unsere Gründerinitiative SMILE gelten, die seit 2006 mehr als 500 Gründungen begleitet und damit an der Entstehung von über 1000 Arbeitsplätzen mitgewirkt hat. Um die Zusammenarbeit zwischen Mitgliedern der Universität und außeruniversitären Einrichtungen zu fördern, betreiben wir die Programme Wissenschaft trifft Wirtschaft und Wissenschaft trifft Gesellschaft, über die Mehrkosten der Universität im Zusammenhang solcher Zusammenarbeiten mit bis zu 15.000 Euro pro Projekt gefördert werden können. Und um den Transfergedanken weiter zu kultivieren und die große Wertschätzung für entsprechende Leistungen deutlich zum Ausdruck zu bringen, vergeben wir in diesem Jahr auch erstmals einen Transferpreis, mit dem die Uni herausragende Leistungen ihrer Angehörigen im Wissens- und Technologietransfer auszeichnet.

 

futureSAX: Die sächsische Unternehmenslandschaft ist geprägt von vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen, die oft über keine eigene Forschungs- und Entwicklungsabteilung verfügen. Welche Angebote und Formate bietet die Universität Leipzig an, um diesen Unternehmen einen niedrigschwelligen Einstieg zu ermöglichen?

Prof. Dr. Lenk: Das ist sicherlich richtig, auch große Unternehmen, die mal eben eine Professur stiften oder gleich ein ganzes Institut mitfinanzieren, sind hier rar. Wir sind als Uni Leipzig deshalb gerade auch auf die Zusammenarbeit mit kleinen und mittleren Unternehmen sehr gut eingestellt: Das bereits erwähnte Programm Wissenschaft triff Wirtschaft ist hier ein Beispiel. Und auch sonst versuchen wir unsere Ansprechbarkeit und Kooperationsfähigkeit in ganz unterschiedliche Richtungen zu erhöhen. So gibt es neben unserem zentralen Sachgebiet für Transfer aktuell drei Transferassistentinnen, bei SMILE, bei unserem Research Center for Sustainable and Smart Infrastructure (RCI) und bei nutriCARD, die direkt mit unseren besonders anwendungsorientierten Wissenschaftlern zusammenarbeiten und aktiv den Kontakt zu KMU suchen, Forschungskontakte vermitteln oder die Entwicklung gemeinsamer Antragsvorhaben begleiten.

 

futureSAX: Die Universität Leipzig, die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und die Friedrich-Schiller-Universität Jena haben sich 1995 Mitteldeutschen Universitätsbund zusammengeschlossen. Welche Erfolge auch im Bereich des Transfers hat diese Zusammenarbeit bisher gezeitigt?

Prof. Dr. Lenk: Diese Zusammenarbeit lag im Wortsinne nahe; sie hat für uns natürlich eine ganz besondere Bedeutung und erstreckt sich über ganz unterschiedliche Bereiche – wobei der Transfer mittlerweile ganz ausdrücklich mit dazugehört. Als Erfolge können hier sicher der „International Startup Campus“, das Kompetenzcluster für Ernährung und kardiovaskuläre Gesundheit (nutriCard) und insbesondere das Deutsche Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) gelten, wo wir mit den Universitäten in Halle und Jena sehr erfolgreich kooperieren.

 

futureSAX: Was war Ihr Beweggrund, Teil des Sächsischen Transfer-Netzwerkes zu werden, und wie wichtig sind branchenübergreifende Plattformen für den Wissens- und Technologietransfer?

Prof. Dr. Lenk: Extrem wichtig! Durch die Netzwerkarbeit knüpfen wir wichtige Kontakte zu möglichen Kooperationspartnern, haben Zugang zu wertvollen Instrumenten zur effizienten Gestaltung von Innovationsprozessen und stehen gleichzeitig im engen Austausch mit politischen Entscheidern. Die Vermutung, dass das so sein würde, war der Grund Teil von futureSAX zu werden, die Tatsache, dass wir mit dieser Vermutung richtig lagen, der Grund, es weiterhin sehr gerne zu bleiben. Die Zusammenarbeit zwischen futureSAX und der Uni Leipzig werte ich als echte Erfolgsgeschichte und bin deshalb froh, dass diese Erfolgsgeschichte im Rahmen des ersten Sächsischen Transferforums in Leipzig auch sichtbar wird.

Universität Leipzig
Seit sechs Jahrhunderten bereichert die Universität das geistige und kulturelle Leben der Stadt Leipzig. 1409 gegründet ist sie mit ununterbrochenem Lehr- und Forschungsbetrieb die zweit älteste Universität in Deutschland. Heute strebt die Universität Leipzig als traditionsreiche und zugleich moderne Volluniversität einen führenden Platz unter den deutschen Universitäten an. Die 14 Fakultäten mit ihren 150 Instituten setzen auf fächer- und fakultätsübergreifende Zusammenarbeit in Forschung und Lehre. Als Volluniversität verfügt die Universität Leipzig über ein breites Forschungsspektrum in den Lebenswissenschaften, den Geistes- und Sozialwissenschaften und den Naturwissenschaften. Sie betreibt interdisziplinär Grundlagen- und angewandte Forschung und hat sich zu einem Wissens- und Technologietransferpartner auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene entwickelt. Besondere Stärken liegen in den Bereichen Globale Interaktion, Biomedizin, Intelligente Materialien, Biotechnologie, Mathematische Wissenschaften und Biodiversität. – www.uni-leipzig.de

 

TransfERleben in Leipzig

Das zentrale Impulsevent und Austauschformat für die gesamte sächsische Transfer-Community

3. November 2020

Universität Leipzig, Neues Augusteum 13:30 – 19:30

 

In Kooperation mit dem Leipzig Science Network lädt futureSAX dazu ein, am 3. November 2020 die Wissenschaftsregion Leipzig zu entdecken. Nutzen Sie Möglichkeit, sich zu Best-Practice-Beispielen im Wissens- und Technologietransfer und engagierter Wissenschaft zu informieren und erhalten Sie neue Impulse rund um das Thema TransfERleben in Leipzig.

Das Sächsisches Transferforum - TransfERLeben in Leipzig öffnet einen Raum, um den Austausch zu Best Practice Beispielen des sächsischen Wissens- und Technologietransfers effektiv zu ermöglichen und die Wissenschaftsregion Leipzig kennenzulernen. Es bietet der sächsischen Transfer-Community die Möglichkeit, von diesen Beispielen zu lernen und sich über neue Instrumente, Methoden und Projekte des Transfers zu informieren. Auf dem Transferforum erhalten Transferakteure und Multiplikatoren aus Wissenschaft und Wirtschaft neue Impulse und bauen ihre persönlichen Netzwerke aus.

In der Wissenschaftsregion Leipzig ist mit der Universität Leipzig – der zweitältesten Universität Deutschlands – Forschung und Lehre seit über 600 Jahren fest etabliert. Leipzig ist gekennzeichnet durch eine einmalige starke Vernetzung von Geistes-, Natur- und Ingenieurswissenschaften. Im Zusammenspiel der unterschiedlichen Wissenschaftseinrichtungen und Transferakteure erfolgen nicht nur exzellente und international anerkannte Forschung und Lehre, sondern auch die innovations- und transferorientierte Zusammenarbeit mit dem regionalen Mittelstand.

Neben spannenden Impulsvorträgen und Diskussionsrunden finden vier Workshops statt, die sich an Transfer-Community aus Wissenschaft und Wirtschaft, interessierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Multiplikatoren richtet. Abgerundet wird die Veranstaltung durch eine begleitende Ausstellung.

Sie sind im Transfer aktiv oder interessieren sich für das Thema und suchen den Austausch mit Transferakteuren? Dann melden Sie sich zum Transferforum an! Weitere Informationen unter: https://www.futuresax.de/events/veranstaltung/saechsisches-transferforum-transferleben-in-leipzig

 

futureSAX
futureSAX ist der zentrale Ansprechpartner im Gründer- und Innovationsökosystem Sachsen mit dem Ziel, die Innovationsakteure und das Innovationsland sichtbar zu machen. Durch vielfältige Maßnahmen setzt futureSAX Wachstumsimpulse für zukunfstfähige Innovationen, vernetzt branchenübergreifend Innovatoren aus Wirtschaft und Wissenschaft und erhöht die Effizienz von Innvationsprozessen. – www.futuresax.de

 

Außerakademische Karrierewege

Coffee Conversation(s) mit Einblicken von Insidern starten wieder ab 10. Juni

Promotion – und dann? Wissenschaft – ja oder nein? Wie fühlt sich der Einstieg in die Privatwirtschaft an? Nach der Promotion stehen vielfältige Berufswege und Karriereoptionen offen – innerhalb und außerhalb des Umfeldes Hochschule. Die Veranstaltungsreihe „Coffee Conversation(s)“ wird im kommenden Monat neu aufgelegt, um diese zu beleuchten. Die erste Ausgabe des Formats findet am 10. Juni statt (wahrscheinlich als Online-Konferenz). „Unser Anliegen ist es, für promovierende und promovierte Wissenschaftler außerakademische Wege aufzuzeigen“, sagt Nicole Koburger, Referentin Akademische Personalentwicklung an unserer Universität, die die Neuauflage gemeinsam mit dem Leipzig Science Network und der Initiative TalentTransfer unseres Career Service veranstaltet.

»Wir haben als Hochschule auch einen Auftrag, außerakademische Wege aufzuzeigen ...«


Nicole Koburger. Foto: Swen Reichhold

„Wir haben als Hochschule auch einen Auftrag, diese außerakademischen Wege aufzuzeigen, da ganz klar nicht für alle Promovierten und Habilitierten eine spätere Lebenszeitprofessur zur Verfügung steht. Das heißt, der klassische wissenschaftliche Weg kann und wird schlicht nicht für alle ein sicheres Ziel haben“, fährt Koburger fort. Zwar seien befristete Beschäftigungen unter bestimmten Bedingungen auch ein Leben lang möglich, aber die Wenigsten auf dem wissenschaftlichen Karriereweg verfolgten dieses Ziel.

In jede „Coffee Convarsation“ wird ein promovierter Gast eingeladen, um „aus dem Nähkästchen“ über seine Tätigkeit außerhalb der Wissenschaft – und den Weg dorthin – zu plaudern. Erster Gesprächspartner ist Markus Streicher, der als Development Engineer in der ST Sportservice GmbH arbeitet. Die Teilnehmer der Veranstaltung erhalten nach einem anfänglichen Bericht in lockerer Runde die Möglichkeit zum direkten Erfahrungsaustausch mit ihm. Weitere Veranstaltungen sind für September sowie Januar und anschließend quartalsweise geplant.

Zur Veranstaltungsseite geht es hier.

Dt. Science Slam Meisterschaft 2019

Am 21. November 2019 fand die Deutsche Science Slam Meisterschaft 2019 im WERK II in Leipzig statt. Als Netzwerkverein der Leipziger Wissenschaftslandschaft hat das Leipzig Science Network die Veranstaltung des LUUPS-Verlages unterstützt. Ein Science Slam bietet jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in Theatern, Clubs oder Kneipen eine Bühne, um innerhalb von 10 Minuten die eigene wissenschaftliche Arbeit auf originelle, unterhaltsame und verständliche Art zu präsentieren. Mit ihrer Geschichte von Paul und seinem „Diät-Gerät“ konnte Maxi Frei die Jury (das Publikum) in Leipzig überzeugen: Ihr Vortrag über die Energiegewinnung aus dem eigenen Körper mittels Brennstoffzelle erhielt die meisten Stimmen (den größten Applaus). Das Leipzig Science Network gratuliert Maxi Frei ganz herzlich zur Meisterschaft.

Das Video zum besten Vortrag finden Sie hier.

Einen Beitrag des SWR2 finden Sie hier.

Maxi Frei gewinnt die deutsche Science Slam Meisterschaft 2019 Foto: Viktoria Conzelmann

LEIPZIGSTIFTUNG fördert Internationalisierung

Die LEIPZIGSTIFTUNG fördert die Internationalisierung des Wissenschaftsstandortes Leipzig im Jahr 2019. Die Förderung kommt dem Projekt „Willkommen in Leipzig“ unseres Vereins zugute. Für den Juni ist ein Netzwerktreffen der internationalen Gastwissenschaftler und Mitarbeiter samt Bildungskonzert in der Alten Börse geplant. Im November sollen die interkulturellen Kompetenzen der Ansprechpartner in den Wissenschaftseinrichtungen geschult werden. Neben weiteren Netzwerkveranstaltungen im Laufe des Jahres soll mit der Förderung auch die administrative Kapazität am Standort erhöht werden.

Das Projekt „Willkommen in Leipzig“ wurde im Jahr 2014 gemeinsam durch die Universität Leipzig und die Stadt Leipzig ins Leben gerufen.

Die LEIPZIGSTIFTUNG ist eine Sammelstiftung aus 144 alten Leipziger Stiftungen. Diese wurden 1949 zunächst zu zehn Stiftungen und 1951 dann zu einer örtlichen Sammelstiftung zusammengefasst. 1992 beschloss der Stadtrat Leipzig die noch bestehende „Sammelstiftung der Stadt Leipzig“ in die Bürgerstiftung Leipzig zu überführen. Die Bürgerstiftung Leipzig war als Rechtsnachfolgerin der Sammelstiftung eine der Stiftungen, die über die DDR hinaus besteht und an der sich Stiftungsarbeit in der DDR aufzeigen lässt. Mit einer Satzungsänderung erfolgte 2015 die Umbenennung zur LEIPZIGSTIFTUNG.

Die LEIPZIGSTIFTUNG ist eine Stiftung des bürgerlichen Rechts und verfolgt ausschließlich gemeinnützige Zwecke. Satzungsmäßig wird der Stiftungszweck insbesondere durch die Förderung von Wissenschaft und Forschung, Bildung und Erziehung, Kunst und Kultur, des Umwelt-, Landschafts- und Denkmalschutzes, der Jugend- und Altenhilfe sowie des Wohlfahrtswesens verwirklicht.

Vereinsgründung

Vereinsgründung: Leipzig Science Network strebt strategische Zusammenarbeit im Leipziger Wissenschaftsbetrieb an

Der Wandel der Rahmenbedingungen für die öffentliche Wissenschaftsfinanzierung, der Wettbewerb um hochqualifizierte Fachkräfte, die wissenschaftliche Sichtbarkeit sowie zukünftige Drittmittelförderungen sorgen für neue Herausforderungen im Wissenschaftsbetrieb. Mit der Vereinsgründung des Leipzig Science Network (LSN) haben Vertreter verschiedener Leipziger Institutionen am 17. April 2018 den Aufbau eines nachhaltigen Wissenschaftsnetzwerkes für den Standort Leipzig initiiert. Gemeinsam sollen die vielfältigen administrativen Aufgaben des Wissenschaftsbetriebs zukünftig besser koordiniert und strategisch ausgebaut werden.

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Ausfall: LNdW Leipzig 2020

2020 wird es keine Lange Nacht der Wissenschaften in Leipzig geben

Die für den 10. Juli 2020 geplante größte gemeinsame Veranstaltung aller Leipziger Wissenschaftseinrichtungen kann wegen der Beschränkungen, die das Corona-Virus allen auferlegt, nicht weiter vorbereitet werden und wird verlegt.

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