Leipzig Science Network

Das Netzwerk des Wissenschaftsstandortes Leipzig

Ministerbesuch im Wissenschaftspark

Am 27.11.2020 trafen sich der Sächsische Staatsminister für Wissenschaft, Herr Sebastian Gemkow, und die Rektorin der Universität Leipzig, Prof. Dr. med. Beate A. Schücking, gemeinsam mit Vertretern des Leipziger Science Network e.V. (LSN) im Wissenschaftspark Leipzig, um sich zur Exzellenzstrategie des Bundes 2025 auszutauschen. Im Anschluss daran fand eine kurze Besichtigungstour durch die auf dem Gelände ansässigen Wissenschaftseinrichtungen statt, bei der die Gäste über die neuesten Entwicklungen in den einzelnen Instituten informiert wurden, um gemeinsame Forschungsvorhaben im Rahmen der Exzellenzinitiative anzuregen bzw. fortzuführen.


Gedankenaustausch am DBFZ © Joana Klein

Am Deutschen Biomasseforschungszentrum (DBFZ) folgte eine Besichtigung des neuen Technikums und der Forschungsbiogasanlage.


Station 1: DBFZ © Joana Klein

Vom DBFZ führte die Tour zum Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS). Am TROPOS wurde das Chemielabor, das Wolkenlabor und eine mobile Messtation der MOSAiC-Expedition besichtigt.


Station 2: TROPOS © Tilo Arnhold

An die Präsentation am TROPOS schloss sich ein Besuch am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) an. Im Visualisierungslabor des UFZ präsentierten die Professoren Mahecha, Peng und Kolditz u.a. das Remote Sensing Centre for Earth System Research.


Station 3: UFZ © Sebastian Wiedling

Die letzte Station der Tour markierte das Leibniz-Institut für Oberflächenmodifizierung (IOM). Am IOM besichtigte die Delegation das Leibniz Joint Lab „Einzelionenimplantation“, welches gemeinsam mit der Abteilung Angewandte Quantensysteme an der Universität Leipzig betrieben wird. Herzstück ist ein modernes hochauflösendes, fokussiertes Ionenstrahlsystem, das einen hochpräzisen Laserinterferometertisch zur genauen und reproduzierbaren Probenpositionierung enthält und zudem mit einer Elektronenstrahl-Ionenquelle zur Erzeugung hochgeladener Ionen ausgestattet ist. Für dieses System wird gegenwärtig ein hochsensitiver Einzelionendetektor entwickelt, mit dem Entwicklung und Erforschung von Quantentechnologien wie Quanten-Sensorik und Quanten-Informationsverarbeitung auf der Basis funktionalisierter Einzelatome ermöglicht werden soll. Die hier im Aufbau befindliche deterministische Ionenimplantation, d.h. die Implantation einer vordefinierten, gezählten Anzahl einzelner Ionen mit einer lateralen Genauigkeit von wenigen Nanometern, ist eine vielversprechende Technik, um die dazu erforderliche Funktionalisierung einzelner Atome in einem Festkörpermaterial zu realisieren.


Station 4: IOM © Yvonne Bohne

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